Urnen-Workshop: Was war, das wird

Ist Asche das Einzige, das von mir übrig bleiben wird?

Während drei halber Tage beschäftigen wir uns gedanklich und tatkräftig mit unserem Tod und unserem Vermächtnis. Während unsere Hände sich mit der Herstellung einer Urne beschäftigen, geben wir unseren Wünschen, Visionen, Ängsten, Vorstellungen und Hoffnungen eine konkrete Form. Wie bleiben wir in Erinnerung? Werden sich die Hinterbliebenen um die Erbschaft streiten? Entspricht unsere Lebensweise dem Nachruf, den wir gerne über uns geschrieben haben möchten?

Ziel dieses Workshops ist eine konkrete Vorstellung der eigenen Abdankungsfeier, des eigenen Vermächtnisses und Impulse zur Lebensgestaltung zu bekommen. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod als Motivation zum besseren Leben.

An drei aufeinanderfolgenden Samstag-Vormittagen sitzen wir in einer Töpferwerkstatt. Unter der Anleitung der Töpferin Alexandra Mollet versuchen wir unsere eigene Urne herzustellen. Die Gespräche und die Auseinandersetzung zum eigenen Ableben werden von Lili und Stéphanie moderiert und angeleitet. Die Herstellung der Urne ist sekundär. Als Laie ein Gefäss herzustellen ist nicht einfach. Darum ist eine fertige Urne nicht garantiert. Versprochen ist hingegen eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod!

Die Urne kann auf Wunsch gebrannt werden. Ungebrannt ist es eine so genannte Wasserurne, die sich innert wengier Stunden im Wasser auflöst. Getrocknet, lässt sie sich über viele Jahre aufbewahren.

Die Töpferin ist Alexandra Mollet. Sie hat ihr Atelier im Marzili. Sie wird sich im Trauer Café vom 3. Februar vorstellen kommen.

Datum: 27. März / 3. April / 10. April

Zeit: 8:h – ca. 13:30h

Ort: Atelier Alexandra Mollet, Sandrainstr. 3b, Bern

Kosten: CHF 300.– (exkl. Urne brennen, falls gewünscht)

    Ihren Namen und Vornamen (Pflichtfeld)